Think positive and supervise your mind!
Viele Menschen glauben positiv zu denken heißt, sich alles schön zu reden. Erst kürzlich habe ich jemanden sagen hören: "Wer positiv denkt, der macht sich doch nur etwas vor!"
Dies ist nur dann der Fall, wenn wir krampfhaft versuchen, etwas nicht wahrhaben wollen. Positives Denken bedeutet nicht, dass wir die Realität oder die negativen Konsequenzen einer Situation komplett ausblenden oder sogar verleugnen.
Positiv Denken heißt vielmehr, dass wir uns innerhalb unserer Realität (die für jede einzelne Person subjektiv ist)auf die positiven Aspekte fokussieren und diese stärker wahrnehmen als die Negativen.
Es geht dabei viel mehr um eine optimistische Grundhaltung - also das Glas halbvoll zu sehen - und nicht um das Verdrängen von Problemen.
3 Tipps zum Training einer positiven Grundhaltung:
1. Bei schlechter Laune - einfach "lächeln"!
Richtig gelesen! Es ist menschlich, nicht den ganzen Tag gute Laune zu haben, besonders wenn die Kinder, der Partner oder die Kollegen gerade ziemlich stressen. Wenn du alleine bist, kannst du die Übung gleich ausführen, solltest du dich beobachtet fühlen, verzieh dich doch kurz aufs Klo und lächle dich mindestens 1 Minute, mit dem breitesten Grinsen, das du hast, an. Du kannst dir auch einen Stift quer zwischen die Lippen stecken, somit suggerierst du deinem Gehirn ein Lachen. Botenstoffe werden ausgesendet und deine Laune hebt sich!
2. Eigenlob stimmt!
In unserer Gesellschaft wird uns schon in der Kindheit beigebracht, dass Eigenlob unangebracht ist. Blödsinn! Erst durch Selbsterfahrung und das Erkennen eines Resultats kann sich unser Selbstwert entwickeln. Also lob dich selbst in jeder Situation, die dir auch noch so unwichtig erscheint. Du hast sie gemeistert, kein anderer!
3. Raus aus der Opferrolle!
Manchmal fühlen wir uns wie ein Opfer unserer eigenen Umstände und resignieren. Wir erkennen zwar die Situation, tun aber nichts dagegen. Werde dir deiner Verantwortung bewusst. Welche Bereiche deines Lebens oder auch innerhalb deines Jobs kannst du eigentlich selbst gestalten? Wo kannst du dein Verhalten oder auch die Situation selbst so verändern, dass es dir guttut? Leg diese negativen Gedanken, wie z.B. "Ich muss damit leben" beiseite und leg dir dafür stärkende Sätze wie "Ich kann es ändern" oder "Ich schaffe das" zu. Du bist der Macher deines Lebens!
Solltest du Fragen haben, kannst du dich gerne jederzeit an mich wenden.
Alles Liebe
Tanja